Exposee des Projekts „Installation zwischen Musik und Literatur„
von Antonio Zecca

 

 

Titel des Projekts: „Installation zwischen Musik und Literatur„

 

Projektidee

 

Das Projekt stellt eine neuartige und beispiellose künstlerische Auseinandersetzung mit einigen ausgewählten Sonetten aus dem weltbekannten Lyrikzyklus „Canzoniere“ des italienischen Dichters und Humanisten Franceso Petrarca (1304 -1374) dar.

 

Francesco Petrarca gilt zusammen mit Dante Alighieri und Giovanni Boccaccio als Vertreter desjenigen Dreigestirns (tre corone fiorentine) das dem italienischen Trecento, dem 14. Jahrhundert, den Ruf der literarischen Blütezeit eingebracht hat und den Wandel vom Mittelalter zur Renaissance markiert. Es ist in diesem Kontext vor allem die Gedichtsammlung „Canzoniere“ (Buch der Lieder), die Petrarca als Meister der Liebeslyrik ausweisen, seinen unermesslichen Ruhm begründeten, ihn zum berühmtesten Dichter seiner Zeit und zugleich zu einem literarischen Bezugspunkt zahlreicher europäischer Dichtergenerationen bis in die Gegenwart hinein machten.

 

Mit dem Ziel das lyrische Werk des Klassikers, welches Teil des europäischen Kulturerbes ist, einem zeitgenössischen Rezipienten Kreis zu öffnen, möchte das Projekt eine unkonventionelle Verbindung von Petrarca-Sonetten mit Musik und Performance schaffen. Dabei wird eine Aufführung angestrebt, die ein breitgefächertes Repertoire an künstlerischen Äußerungen umfasst und von Musik (Sologesang mit Klavierbegleitung) über Gedichtsrezitation bis hin zu Medienprojektion und Liveperformance reicht. Diese sollen in einer vielschichtigen, alle Sinne ansprechenden Installation auf die Bühne gebracht werden.

 

Der Musik gebührt im Rahmen des Projekts eine besondere und herausragende Rolle, zumal hier die ausgewählten Sonette speziell für den Kontext der Aufführung vertont und so mittels Komposition in ein neues Medium überführt werden. Somit gewinnt das Projekt auf eine besondere Art und Weise den Charakter einer Uraufführung.

 

Besonders freut sich Initiator und Projektleiter Antonio Zecca, dass mit der Singener Stadthalle die Heimat für ein derartiges Kulturprojekt gebucht werden konnte. Singen als kulturelles Zentrum der Region und seine neue Stadthalle bieten den idealen Rahmen für das anspruchsvolle Projekt. Mit knapp 800 Zuschauerplätzen und den hervorragenden Möglichkeiten, welche die Stadthalle bietet, können alle technischen und künstlerischen Aspekte des Projekts ausgeschöpft, sowie ein großes und breites Publikum angesprochen werden.

 

Motivation des Projektvorhabens

 

Mit der geplanten Veranstaltung am 3. Dez. 2011 in der Singener Stadthalle wird Singen in doppelter Hinsicht eine Uraufführung erleben. Zum einen kommen die Besucher erstmalig in den Genuss eine einzigartige Mischung von Petrarca-Texten, Musik und Performance zu erleben. Zum anderen präsentiert die Veranstaltung ein besonderes Novum, das sich aus dem Zusammenhang der erstmaligen Vertonung der Sonette eigens für die Singener Veranstaltung ergibt.

 

Hinter dem Projektvorhaben steht selbstverständlich auch eine starke persönliche Motivation des Künstlers Antonio Zecca, die aufs Engste mit der eigenen kreativen Arbeit verbunden ist. Es sind zum einen die von Petrarca in seiner Dichtung verarbeiteten Themenkomplexe der unerfüllten Liebe und der sich selbst bewussten Künstlerpersönlichkeit, die bei Antonio Zecca einen hohen Anklang finden. Zum anderen besteht der große Berührungspunkt zwischen den beiden darin, alles künstlerische Schaffen als Zeugnis des eigenen Lebens, als eine Einheit zwischen Leben und Werk zu sehen. In diesem Zusammenhang sind die großen Themen der Heimat, der Herkunft und der Fremde zu nennen, um die – durch die eigene Autobiographie bedingt – das Schaffen der beiden kreist.

 

Beteiligte Künstler und Partner des Projekts

 

Mit seinem Vorhaben ist es Gesamtprojektleiter Antonio Zecca bereits gelungen sehr namhafte Partner für das Projekt zu gewinnen.
Für den Künstlerischen Bereich ist es gelungen für ausgezeichnete und hochwertige Qualität zu garantieren.

Für die Musikalische Leitung und Komposition zeichnet sich Roland Kohle Überlingen am See zusammen mit der Musiker Gruppe „salemklangwerker“ verantwortlich.

 

Die Sängerin Isabell Marquardt, Bielefeld, wird der Sologesang performance.

Violine: Wanda-Maria Beer, Helga Erhard, Amrei Mingo, Andrea Dirsch, Überlingen

Die „Tanzschule Tosca“, Memmingen, 

mit der Choreographin Tosca Strasser, erarbeitete die Zeichnungen von Antonio Zecca, 

die der Tänzer Joshua Laufer und die Tänzerin Susanne Dunst,  Performance werden.
  

Der regional und überregional bekannte Ideengeber und Initiator des Projekts Antonio Zecca

wird sowohl die Live- als auch die Tanz-Performance choreographieren.

 

Der Schauspieler Oliver Stein wird die in dem Projekt verarbeiteten Sonette rezitieren.

 

Das gesamte Ensemble steht für internationale Erfahrung und hohe Qualität und wird den Besuchern der Uraufführung am 3. Dez. 2011 in der Singener Stadthalle nachhaltig in Erinnerung bleiben.